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Angebote und Materialien zum Thema Mobilität in Schulen

  • Schulbusbegleiter

Im Landkreis Ostallgäu sind zur Zeit rund 400 Schulbusbegleiter im Einsatz. Ziel des Programmes ist es, den Schulweg per Bus und Bahn für alle Beteiligten sicherer und angenehmer zu gestalten. Zu Beginn des neuen Schuljahres können Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren am eintägigen Lehrgang teilnehmen und sich dabei zum Schulbusbegleiter ausbilden lassen.

Informationen dazu können bei den jeweiligen Schulen sowie bei der Servicestelle ÖPNV & Mobilität des Landratsamtes Ostallgäu, Tel.: 08342-911-347, erfragt werden.

  • Radführerschein

Mit dem Schuljahr 2024/2025 wird der bisherige Fahrradpass schrittweise vom neuen Radführerschein abgelöst. Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2024/2025 die Jahrgangsstufen 3 und 4 besuchen, erhalten nach bestandener Radfahrprüfung der Jugendverkehrsschule noch den bisherigen Fahrradpass. In den Jahrgangsstufen 1 und 2 kommt für die Vorbereitung der Jugendverkehrsschule bereits der neue Radführerschein zum Einsatz. Dafür finden Sie hier einen Leitfaden.

Dieser begleitet die Schülerinnen und Schüler nun über ihre gesamte Grundschulzeit hinweg und macht sichtbar, welche Kompetenzen die Kinder in den Klassen 1 bis 4 erworben haben. Ziel ist, dass sich die Kinder im Straßenverkehr sicher bewegen, Gefahren erkennen und Unfälle möglichst vermeiden können.

  • Schulradeln

Die Organisation des Wettbewerbs Schulradeln ist unmittelbar mit dem STADTRADELN verknüpft. Alle Kommunen, die am STADTRADELN teilnehmen, können den Wettbewerb Schulradeln aktiv bei ihren Schulen bewerben. Das heißt, Schulradeln findet in den Kommunen immer zeitgleich zum 21-tägigen STADTRADELN-Zeitraum statt. Der Aktionszeitraum im Ostallgäu findet in diesem Jahr vom 14.06.-04.07.2026 statt.

Weitere Infos auch hier oder beim Mobilitätsmanagement des Landkreises Ostallgäu,

Landratsamt Ostallgäu, Servicestelle ÖPNV & Mobilität
E-Mail: mobilitaet@lra-oal.bayern.de, Tel.: 08342 -911-473

  • Elterntaxi

Das neue Schuljahr beginnt und Eltern stellen sich die Frage: Wie kommt mein Kind sicher zur Schule? Viele Eltern entscheiden sich hierbei, ihr Kind mit dem Auto zu bringen. Doch dass das Elterntaxi, also der Hol- und Bringdienst durch die Eltern, Gefahren birgt und gleichzeitig Entwicklungschancen mindert, ist vielen nicht bewusst. Mit der Broschüre „FREIRAUM SCHULWEG? Aber sicher!“ stellt die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e. V. (AGFK Bayern) Kommunen einen Praxisleitfaden zur Verfügung, um auf die Gefahren des Elterntaxis hinzuweisen und zu sensibilisieren. Außerdem sprechen sie Eltern an, sich für einen eigenständigen Schulweg zu engagieren.

Schulen sollen hierdurch bei der Aufklärungsarbeit zum Thema sicherer Schulweg unterstützt und Alternativen für das Elterntaxi erarbeitet werden. Der Leitfaden enthält eine kompakte Übersicht über Maßnahmen für mehr Schulwegsicherheit, die auf kommunaler Ebene vorangetrieben werden können. Ein schönes Beispiel ist der „Bus mit Füßen“ für Grundschulstufen. Der Schulweg wird hierbei in Laufgruppen mit einer festen Route und in wechselnder Elternbegleitung zurückgelegt, wobei eine Abholung vor der Haustür oder an einer Haltestelle möglich ist. Um die Gefahrenzone gezielt zu entschärfen, kann in gewisser Entfernung zur Schule, eine installierte Elternhaltestelle mit Hol- und Bringzonen eingerichtet werden. Neben dem Praxisleitfaden wurde zudem ein Flyer zur Ansprache der Eltern sowie weitere Materialien veröffentlicht.

  • Der sichere Schulweg

Die ADAC Stiftung bietet Informationen und Checklisten um Ihr Kind fit für den Schulweg zu machen. Ziel ist es die Eigenständigkeit des Kindes zu fördern und einen wichtigen Grundstein für das Selbstbewusstsein und die unabhängige Mobilität der Kinder zu legen.