Fendt lässt Traktorkabinen aus dem Werk in Asbach-Bäumenheim künftig mit acht Elektro-Lkw nach Marktoberdorf transportieren. Gemeinsam mit dem Logistikunternehmen Ansorge werden dadurch auf der jährlich rund 620.000 Kilometer langen Strecke etwa 280.000 Liter Diesel und rund 740 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart.
Die Elektro-Lkw werden überwiegend mit selbst erzeugtem Strom geladen: Die Photovoltaikanlage am Ansorge-Standort in Altdorf liefert jährlich bis zu drei Millionen Kilowattstunden Solarstrom. Ergänzend wird Strom aus Wasserkraft genutzt.
Neben dem klimafreundlicheren Antrieb reduzieren die längeren Fahrzeuge auch die Zahl der Fahrten. Pro Transport können sechs bis acht Traktorkabinen befördert werden – bislang waren es maximal fünf. Dadurch sind täglich statt rund 18 künftig etwa zwölf Transporte notwendig.
Für Fendt ist das Projekt Teil einer umfassenderen Nachhaltigkeitsstrategie. Das Unternehmen verweist darauf, dass die Landwirtschaft die Auswirkungen des Klimawandels unmittelbar erlebt: Trockenheit, Starkregen und lokale Stürme stellen landwirtschaftliche Betriebe zunehmend vor Herausforderungen. Elektrische Transporte sollen dazu beitragen, Emissionen in der Lieferkette zu senken.
Mitteilung vom 09.09.2026: Marktoberdorf: Fendt spart mit neuen E-Lkw 280.000 Liter Diesel pro Jahr
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