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Pflanzenwandel folgt Klimawandel: Berggipfel reagieren am schnellsten auf Erwärmung

Eine europaweite Studie zeigt, dass Ökosysteme unterschiedlich auf die Klimaerwärmung reagieren. Besonders in Bergregionen gehen kälteliebende Pflanzenarten schnell zurück, während sich Wälder und Grasländer langsamer verändern. Insgesamt passen sich Pflanzengemeinschaften verzögert an steigende Temperaturen an – Forschende sprechen von einer „Klimaschuld“.

Für die Studie wurden Daten aus mehr als 6.000 Langzeitbeobachtungsflächen in Europa ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass wärmeliebende Arten vor allem in Grasländern zunehmen, während in höheren Lagen vor allem kälteangepasste Arten verschwinden. Die stärksten Veränderungen wurden auf Berggipfeln festgestellt.

Textquelle: Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig – iDiv e. V.

Bildquelle: Pixabay.com

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